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Chaco Makifrosch

wissenschaftlicher Name: Phyllomedusa azurea

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Schutzstatus: nicht geschützt
Verbreitung: Hauptsächlich in Chaco-Region, die sich von Nordargentinien, Ost Bolivien und dem westlichen Paraguay erstreckt. In Brasilien in der Hauptsache in den Provinzen Mato Grosso Mato Grosso do Sul und Goias verbreitet.
Lebensraum: Lebt an den Wasserstellen von Tocken- und Halbtrockenwälder. Die Art ist kein Regenwaldbewohner wie die nah verwandte Art P. hypochondrialis!
Groesse: Weibchen ca. 50 mm, Männchen etwas kleiner, ca. 45 mm
Lebenserwartung: über 3 Jahre
Fortpflanzung: Die Art legt bis zu 100 Eier pro Gelege, die sie in Blätter einschlagen, die über der Wasseroberfläche hängen.
Temperatur: 22-28 °C, nächtliche Abkühlung auf ca. 20-22°C. Zur Erzeugung der Grundtemperatur und deren Regelung ist der Einsatz von Heizmatten z.B.Thermo Mat PRO und dem Thermo Control PRO II empfehlenswert.
Luftfeuchtigkeit: 60-80%, regelmäßiges ein-zweimaliges Sprühen am Tag genügt. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser nach dem Sprühen nach etwa 30 min verdunstet ist. Die Tiere mögen keine Dauerfeuchtigkeit.
Beleuchtung: Tageslicht-Leuchtstoffröhren mit geringem UV-Anteil in Verbindung mit einem Light Strip sind meist die beste Lösung. Bei kleinen Becken sorgt aber auch eine Compact Sun für eine ausreichende Ausleuchtung. Ein kleiner Spotstrahler, wie z.B. Halogen Sun Mini, unter dem 30 °C erreicht wird sollte nicht fehlen.

Bodengrund: Lockeres, saugfähiges Substrat, besonders geeignet ist hier z.B. Jungle Bedding in Verbindung mit Lucky Reptile Hydro Drain und Hydro Fleece um eine Versumpfung zu vermeiden.
Einrichtung: Wichtig sind genügend Klettermöglichkeiten z.B. durch Kletteräste, zusätzlich bieten sich hier Rück- u. Seitenwandverkleidungen aus Xaxim an, starke Bepflanzung (z. B. Ficus benjamina, F. pumila, Scindapsus etc.) um Deckung und Struktur zu schaffen. Wenn nicht als Aquaterrarium gestaltet braucht es möglichst große flache Wassernäpfe.
Terrariengroesse (Dauerhaltung): mindestens 30x30x45 cm (LxBxH) für ein Pärchen.
Futter: Lebende Insekten (z. B. Grillen, Heimchen, kleinere Heuschrecken o. Schaben). Alternativ kann hierzu spezielles Fertigfutter für Insektenfresser angeboten werden, dieses ist bereits mit Sepiaschulp versetzt. Es ist evtl. notwendig die Tiere per Pinzette daran zu gewöhnen. Dem Tier gelegentlich Vitamin zu verabreichen sollte auf jeden Fall Beachtung finden.
Bemerkung: Lange Zeit wurde P. azurea als Unterart von P. hypochondrialis geführt. Dadurch werden oft die Arten ducheinandergebracht und die Haltungsanprüche ebenfalls. P. azurea ist jedoch viel stärker an trockene Habitate adaptiert.
Literatur: HERRMANN, H.-J. (2004): Terrarien Atlas Band 2. Mergus Verlag, 1100 S.

KIESELBACH, D. (2000): Ihr Hobby, Frösche, Kröten und Unken.- Bede Verlag, Ruhmannsfelden, 94 S.




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